Besser spät als nie ist einer meiner Lieblingssprüche und getreu diesem Motto kommt hier der Nachtrag zu Woche 2 & 3 meines Praktikums. Wer Gründe für die Verspätung haben will… kennt mich nicht genug (Soll heißen: Denk dir welche aus).
Woche 2:
Sie begann wie die Letzte endete. Mit einem 65mmx63mmx16mm grossen Stück Flachstahl. Allerdings hatte es schon viele Späne lassen müssen. Nicht genug, wie ich mit Entsetzen feststellen musste. Ich beschäftigte mich also noch etwas länger mit dem guten Stück, bis es endgültig schief war. Am Ende der Woche kam mein Ausbilder zu mir, meinte das es langsam genug sei und sagte mir, dass ich nun alle Seiten winklig feilen solle, um sie dann zu verfeinern. Ich machte mich also den Rest der Woche daran, dies zu erledigen. Nun das könnte alles gewesen sein was ich zu erzählen hätte, wären da nicht andere Menschen.
Ja ihr habt richtig gehört, ich bin nicht allein in der Werkstatt. Ich habe Mithäftlinge, ähm ich meine Arbeiter. Alle bis auf wenige Ausnahmen sind als Auszubildende im ersten Lehrjahr von ihren Firmen zu der Stiftung geschickt worden, um die grundlegenden Dinge der Werkstattarbeit zu erlernen. Nunja ich bin fast der Älteste und hatte mir erst nicht viel von der Gesellschaft erhofft, wurde dann aber positiv überrascht. Ich lernte einige Interresante Leute kennen. Da haben wir zum einen Max, der auch ein Student an der FH Sankt Augustin ist. Allerdings ist er einer der Glücklichen, die ein kooperatives Studium machen. Netter Junge und immer wieder witzig. Dann is da noch Sebastian aka Fünkchen. Er ist meine moralische Unterstützung, wenn ich mal wieder keine Feile mehr sehen kann, hört gute Musik, kann einen Rechner benutzen und spielt anständige PC Spiele. Alles in allem ein Mensch, mit dem man sich unterhalten kann. Das solls erstmal gewesen sein von Woche 2 weiter gehts:
Woche 3
So wo waren wir? Ahja, bei meinem Stück Flachstahl. Ich wurde es los
)))). Nun begann der erste Witzige Teil: Bohren. Und zwar an so etwas:
(klick)
Schick nicht wahr? Allerdings sieht das Ding an dem ich arbeite etwas bulliger aus und ist Werkstattgrün. Auf jeden fall war es etwas Anderes. Es hat Spass gemacht, eine Bohrplatte anzureißen, zu körnen und dann zu Bohren und zu Senken. Aber es dauerte einfach nicht lang genug. Es war wie 2 Wochen Dürre und dann 2 Tage Regen und dann kam was ich befürtet hatte. Ich sollte meinen Flachstahl wieder rauskramen. Er sollte noch ein paar Modifikationen bekommen. Eine 90°, eine rechteckige und eine runde Aussparung. Also noch mehr Arbeit. Naja, wenigstens die Pausen sind erholsam. Wir haben es uns angewöhnt, unsere Bäuche Mittags beim lokalen Gyrosladen namens Hellas zu füllen. Oder ab und zu mal zum BK zu fahren. Alles in Allem ganz ok. Also bis nächste Woche.
Jo