Archive for the ‘Praktikum’ Category

Woche 7: Es bleibt bei Maschinen

Montag, Oktober 2nd, 2006

Hallo bei Woche 7

Ja nun sind die 2 Monate schon fast vorbei. Im ersten Teil der Woche 7 bleibt mein Hauptarbeitsgerät die Fräse. Ich hab alle meine Aufgabe zu Ende gemacht. (Bilder Folgen) Also ging es Mitte der Woche an die nächste Maschine. Die Drehbank:

Drehbank*klick*

Wenn man noch nicht mit einer Drehbank gearbeitet hat, könnte man denken, dass deren Einsatzgebiete recht eingeschränkt sind. Dies is aber nur Trugbild. In Wirklichkeit ist die Drehbank eine sehr häufig benutzte Maschine, deren Gebrauch erst mühsam erlernt werden muss. ;) Ich hatte am Anfang ein paar Probleme, weil ich nicht ganz bei der Sache war. Ich wurde mit einigen sehr heißen Metallspänen auf der Hand bestraft und passte von nun an besser auf das auf was ich tat. Alles in allem war die erste Woche Drehbank recht ernüchternd für mich gewesen, da mir nichts so richtig gelingen wollte. Hoffentlich wird die Nächste besser.

Bis dahin

Jo

Woche 6: Große Maschinen

Montag, Oktober 2nd, 2006

Guten Abend Fans,

Wie die Überschrift ahnen lässt, ist es Zeit. Wofür? Für schweres Geschütz natürlich. In diesem Fall eine halbautomatische Universal-Werkzeugfräse.

UWF*klick*

Toll so eine Maschine. Also machte ich mich daran meine ersten Fräsarbeiten zu erledigen. Es ist ernüchternder als man denken mag. Man stellt alles, ein drückt auf einen Knopf und die Maschine macht den Rest :) .

Woche 5 – Aggressionsbewältigungstraining

Dienstag, September 12th, 2006

*Puh* denkt ihr euch bestimmt. Was für ein langes Wort, aber es passt ganz gut. Also fangen wir am Anfang der Woche an. Wie ihr euch vileicht erinnern könnt hatte ich den Briefbeschwerer fast fertiggestellt. Ich habe ihn endlich fertig bekommen.(BILDER?) . Als ich fertig war dachte ich bei mir das ich nun für größere Aufgaben gewappnet sei. Es blieb allerdings auch vorerst nur bei dem Gedanken. Mein Ausbilder sah die Sache nämlich anders und gab mir den zweiten Teil der Grundlagen Handfertigkeiten Metall. Ein neuer Schrecken nahm Gestallt an. Das “Biegen” *schauder*. Im grunde geht es darum in ein flaches Stück Metall eine Biegung zu verpassen. Dieses hört sich allerdings leichter an als es in Wirklichkeit ist. Endziel der übung war einen Bügel mit 2 Rohrschellen zu erstellen. Dieses forderte mich mal wieder die ganze Woche und war eine der Anstrengensten Übungen bis jetzt da man die ganze Zeit mit dem Hammer auf dem Blech rumhämmern darf(siehe Topic). Am Freitag Mittag war ich dann fertig und bekamm noch eine Aufgabe. Meine letzte bevor ich endlich an die Fräse komme. Eine Alu Platte musste in Maß und schick gemacht werden. Mehr nächste Woche.

bis dann euer Jo

P.S.

Bilder (klick it):

GewindestangeBriefbeschwerer 1 Briefbeschwerer 2

Woche 4 – “Puh, die Hälfte ist geschafft”

Dienstag, September 5th, 2006

Halli Hallo

Hier ist wieder euer freundlicher Praktikant von Nebenan. Woche 4 habe ich also auch hinter mir. Zur Arbeit gibt es nicht viel zu sagen. Feilen halt ;) . Naja aber im Ernst, der Anfang sah leider wirklich so aus. Dann wurde es allerdings besser. Es kamen neue Aufgaben auf mich zu: Gewinde schneiden (innen wie aussen) und Bohrungen reiben (ja hört sich witzig an heißt aber wirklich so!). Dazu kamen die alten Bekannten Bohrungen bohren und senken. Ich fing mit einem (81mmxd8mm) runden Metallstück an und machte daraus einen Gewindestift (M8 Gewinde). Dann kamen 10 weitere Bohrungen in die Bohrplatte, welche zu 50% ein M8 und 50% ein M6 Gewinde bekam. Als Letztes folgten 7 geriebene und 2 Grundlöcher mit M6 Gewinde in der Formplatte. Zudem bekam die Bohrplatte eine 2mm Fase zum schick aussehen. Also fast fertig mein gutes Stück. Nächste Woche ist es soweit. ;)

Bis dahin Gruss

Jo

Woche 2 oder Same Shit, Different Week & Woche 3 oder Warum vergeht alles Gute immer so schnell.

Montag, August 28th, 2006

Besser spät als nie ist einer meiner Lieblingssprüche und getreu diesem Motto kommt hier der Nachtrag zu Woche 2 & 3 meines Praktikums. Wer Gründe für die Verspätung haben will… kennt mich nicht genug (Soll heißen: Denk dir welche aus).

Woche 2:

Sie begann wie die Letzte endete. Mit einem 65mmx63mmx16mm grossen Stück Flachstahl. Allerdings hatte es schon viele Späne lassen müssen. Nicht genug, wie ich mit Entsetzen feststellen musste. Ich beschäftigte mich also noch etwas länger mit dem guten Stück, bis es endgültig schief war. Am Ende der Woche kam mein Ausbilder zu mir, meinte das es langsam genug sei und sagte mir, dass ich nun alle Seiten winklig feilen solle, um sie dann zu verfeinern. Ich machte mich also den Rest der Woche daran, dies zu erledigen. Nun das könnte alles gewesen sein was ich zu erzählen hätte, wären da nicht andere Menschen.
Ja ihr habt richtig gehört, ich bin nicht allein in der Werkstatt. Ich habe Mithäftlinge, ähm ich meine Arbeiter. Alle bis auf wenige Ausnahmen sind als Auszubildende im ersten Lehrjahr von ihren Firmen zu der Stiftung geschickt worden, um die grundlegenden Dinge der Werkstattarbeit zu erlernen. Nunja ich bin fast der Älteste und hatte mir erst nicht viel von der Gesellschaft erhofft, wurde dann aber positiv überrascht. Ich lernte einige Interresante Leute kennen. Da haben wir zum einen Max, der auch ein Student an der FH Sankt Augustin ist. Allerdings ist er einer der Glücklichen, die ein kooperatives Studium machen. Netter Junge und immer wieder witzig. Dann is da noch Sebastian aka Fünkchen. Er ist meine moralische Unterstützung, wenn ich mal wieder keine Feile mehr sehen kann, hört gute Musik, kann einen Rechner benutzen und spielt anständige PC Spiele. Alles in allem ein Mensch, mit dem man sich unterhalten kann. Das solls erstmal gewesen sein von Woche 2 weiter gehts:

Woche 3

So wo waren wir? Ahja, bei meinem Stück Flachstahl. Ich wurde es los :) )))). Nun begann der erste Witzige Teil: Bohren. Und zwar an so etwas:

Bohrmaschiene(klick)

Schick nicht wahr? Allerdings sieht das Ding an dem ich arbeite etwas bulliger aus und ist Werkstattgrün. Auf jeden fall war es etwas Anderes. Es hat Spass gemacht, eine Bohrplatte anzureißen, zu körnen und dann zu Bohren und zu Senken. Aber es dauerte einfach nicht lang genug. Es war wie 2 Wochen Dürre und dann 2 Tage Regen und dann kam was ich befürtet hatte. Ich sollte meinen Flachstahl wieder rauskramen. Er sollte noch ein paar Modifikationen bekommen. Eine 90°, eine rechteckige und eine runde Aussparung. Also noch mehr Arbeit. Naja, wenigstens die Pausen sind erholsam. Wir haben es uns angewöhnt, unsere Bäuche Mittags beim lokalen Gyrosladen namens Hellas zu füllen. Oder ab und zu mal zum BK zu fahren. Alles in Allem ganz ok. Also bis nächste Woche.

Jo

Die Woche Nummer 1 oder “Aller Anfang ist schwer”

Donnerstag, August 17th, 2006

Ja, da ich etwas spät anfange mit meinen Berichten, habt ihr die erste Woche schon verpasst. Deswegen kommt hier der Schnelldurchlauf. Aber vorher einige Informationen zu meinem Arbeitgeber. Dieser ist die Dr. Reinold Hagen Stiftung. Dort mache ich ein sogenanntes Grundpraktikum Metall. Das ist der erste Punkt den ich nicht ganz verstehe; Warum brauche ich ein Metall-Praktikum wenn ich Elektrotechnik studieren will. Das Gebäude der Stiftung befindet sich 10 Minuten mit dem Rad von mir entfernt, was sehr vorteilhaft ist, denn ich fange schon um halb 8 Uhr morgens an. Am ersten Tag (Montag den 7.8.2006), musste ich gnädigerweise erst um 8 Uhr erscheinen. Ich stapfte also fast pünktlich um 8 Uhr durch den Haupteingang und meldete mich bei der Empfangsdame. Diese versuchte meine Kontaktperson Herr B. zu erreichen. Dies gelang eine 3/4 Stunde später dann auch. Herr B. führte mich in sein Büro und stellte mich meinen 2 anderen Ausbildern vor. Wir besprachen einige Formalitäten und dann wurde ich zu meinem zukünftigen Arbeitsplatz gebracht. Ein Stück Werkbank mit abschließbaren Schrank voller Arbeitsutensilien und einem Schraubstock. Zudem bekam ich einen Ordner mit einigen Grundaufgaben im Bereich “Handfertigkeiten Metall”. Nach einem Rundgang durch das Gebäude, sollte ich mich zur Kaffepause in den Aufentshaltsraum setzen und mir die Hausordnung durchlesen. Nachdem die Pause beendet war, wurde ich auch direkt mit Arbeit versorgt. Als Erstes ging es ans Anreißen und Körnen. Dann bekamm ich ein Stück Flachstahl welches ich nun seit Dienstag bearbeite. Das sagt vielleicht schon aus, wie spannend die Arbeit ist. Das soll es erstmal gewesen sein für heute. Mehr kommt auf jeden Fall! Bis dahin:

Hail Odin

Ein kurzes Hallo

Mittwoch, August 16th, 2006

Hallo!

Nein dabei bleibt es nicht. Ich möchte mich vorstellen. Mein Name ist Johannes Schatz. Ich komme aus der Bundesstadt Bonn und bin 19 Jahre alt. Meine Hobbies sind mir schleierhaft und meine Berufung kenne ich auch nicht. Ich werde ab diesem Wintersemester Elektrotechnik an der Fachhochschule Rhein-Sieg studieren und mache momentan ein Praktikum, damit ich selbiges auch studieren darf. Womit wir auch direkt beim Grund meiner Beteiligung am Blog wären: Das Praktikum. Ich möchte dieses Medium nutzen, um mich von meinem täglichen Leiden zu erholen und euch wissen lassen, was man so bei einem Praktikum erleben kann. Das wars erstmal von mir. Bis zu meinem ersten Bericht. Ciao.